Archiv für Mai, 2010


veröffentlicht: Mai 26th, 2010

Geobrett Bauanleitung

Wer eine Geobrett Bauanleitung sucht, der stellt schnell fest, dass es sehr einfach ist, ein derartiges Geobrett zu bauen und dass es die Geobrett Bauanleitung in verschiedenen Varianten gibt.

Die einfachste Variante der Geobrett Bauanleitung ist die Nutzung einer 2 cm dicken, quadratischen Spanplatte. Als Seitenläge eignen sich 15 cm sehr gut – generell sind hier jedoch keine Begrenzungen nach Oben gesetzt. In einer Holzabteilung im Baumarkt lässt sich das Brett genau die das gewünschte Format zuschneiden – der genaue Schnitt ist hier von äußerster Bedeutung, da letztlich hiervon die Funktion des Geobretts abhängen kann.

Für die einfachste Variante der Geobrett Bauanleitung benötigt man zudem Nägel. Es reichen hier Pin-Nägel vollkommen aus. Entgegen normalen Nägeln oder Schrauben haben sie, sobald sie versenkt sind, keine Stellen mehr, an denen sich die Kinder bzw. Schüler verletzten können. Dennoch bleibt festzuhalten, dass ein mit Pin-Nägeln bestücktes Brett meist nicht so standhaft gegen das Spiel der Kinder ist wie ein Brett mit Nägeln oder Schrauben. Die Verhütung von Verletzungen sollte hier jedoch im Vordergrund stehen.

Hat man ein Brett mit den Maßen 15 x 15 x 2 cm genommen und die empfohlenen Pin-Nägel, so muss man die Pin-Nägel nun im passenden Abstand zueinander anbringen. Hierfür eignet sich entweder eine Schablone mit einem großen Quadrat, das durch vier kleinere Quadrate geteilt ist, oder aber man zeichnet ein derartiges Quadrat direkt auf das Holzbrett. Ist dies geschehen, so steckt man die Nägel in die jeweiligen Schnittpunkte der Geraden. Fertig ist das Geobrett.

Zur Nutzung des Geobretts dieser Maße empfehlen sich kleine Gummibänder, die es im Schreibwarenladen gibt und mit denen sich normalerweise Geldscheine oder Rollen zusammenhalten lassen. Diese Bänder haben alle Eigenschaften, die man für die Nutzung des Geobretts benötigt, sei es für die Herstellung von geometrischen Formen oder aber die Verdeutlichung der einzelnen Rechenarten, insbesondere der Bruchrechnung. Mehr Infos zum Geobrett gibts unter www.geobrett.org

veröffentlicht: Mai 4th, 2010

Polarisation der Aufmerksamkeit

Die 1870 in Chiaravalle (Italien) geborene Maria Montessori führte in die Pädagogik den Begriff der „Polarisation der Aufmerksamkeit“ ein, welcher die Versenkung eines Menschen, hier speziell des Kindes, in einer Tätigkeit beschreibt.

Bei Erwachsenen ist das sogenannte „Montessori-Phänomen“ zum Beispiel beim Lesen eines Buches, dem Spielen von Instrumenten oder der Ausübung einer handwerklichen Tätigkeit zu beobachten. Bei Kindern tritt dieses Phänomen natürlich bei dem Alter und den Interessen des Kindes entsprechenden Beschäftigungen auf, wie dem Zeichnen und Malen. Merkmale der Polarisation der Aufmerksamkeit sind die vollkommene Abschaltung anderer Reize und Umwelteinflüsse, was mit einer Zeitvergessenheit einhergeht und zur Folge hat, dass sich ein Kind, welches eher unter dem Verdacht steht nur eine kurze Aufmerksamkeitsspanne zu haben, über erstaunlich lange Zeiten mit ein und demselben Inhalt beschäftigt. Ein signifikantes Merkmal ist die starke Vernachlässigung körperlicher Bedürfnisse. Ermüdung und Hunger oder Durst etwa werden praktisch nicht mehr wahrgenommen, so stark ist die Fixierung auf die ausgeübte Beschäftigung.

Diese Fixierung und Beschäftigung kann genutzt und gefördert werden. Die Montessori-Pädagogik bemerkt über die Materialien sehr schnell eine solche Polarisation der Aufmerksamkeit. Dabei beschäftigen sich die Kinder öfter mit einem bestimmten material in der Freiarbeit. Hier bekommen die Kinder Zeit, sich freier zu entfalten und unterschiedliche Fähigkeiten an sich zu entdecken.